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Grundlagen-Ratgeber

Pokerhände von der stärksten bis zur schwächsten

Beim klassischen High-Poker ist der Royal Flush die stärkste Hand und High Card die schwächste Kategorie. Eine Straße schlägt einen Drilling, ein Flush schlägt eine Straße und ein Full House schlägt einen Flush. Eine Hand für den Showdown besteht immer aus genau fünf Karten. Verglichen wird zuerst die Kategorie und erst bei gleicher Kategorie die jeweils entscheidende Kartenhöhe.

Diese Rangfolge gilt für Texas Hold’em und gewöhnliches Omaha High. Sie beschreibt weder Lowball noch die Low-Hälfte von Omaha Hi-Lo oder besondere Short-Deck-Regeln. Solche Varianten benötigen ihre eigenen Rangfolgen und Qualifikationsbedingungen. Die Beispiele sind eigens zusammengestellte Lehrhände und werden nicht als Ergebnisse einer tatsächlich gespielten Sitzung dargestellt.

Pokerhände: von der stärksten zur schwächsten Kombination

Kartenschreibweise: A = Ass, K = König, Q = Dame, J = Bube. Die vier Farben sind Pik ♠, Herz ♥, Karo ♦ und Kreuz ♣. Jedes Beispiel zeigt eine vollständige Fünf-Karten-Hand. Pik ist im Showdown nicht höher als Herz; die Kartenfarben lösen keinen Gleichstand zwischen gleichwertigen Händen auf.

Rang und HandBeispiel mit fünf KartenErkennen und richtig vergleichen
1Royal Flush
A♠K♠Q♠J♠10♠
Ass, König, Dame, Bube und Zehn derselben Farbe. Das ist der höchstmögliche Straight Flush, keine Sonderregel zugunsten einer bestimmten Farbe. Keine High-Poker-Hand schlägt ihn. Teilen zwei Spieler diesen Royal Flush, teilen sie den Pot, auf den sie beide Anspruch haben.
2Straight Flush
9♠8♠7♠6♠5♠
Fünf aufeinanderfolgende Kartenwerte derselben Farbe. Bei zwei Straight Flushes entscheidet die höchste Karte: Neun-hoch schlägt Acht-hoch. A–2–3–4–5 in einer Farbe zählt als Fünf-hoch, nicht als Ass-hoch. Das hier dargestellte gewöhnliche Beispiel endet bei der Neun.
3Vierling
9♠9♥9♦9♣A♠
Vier Karten desselben Werts und eine weitere Karte. Zuerst entscheidet der Wert des Vierlings: vier Neunen schlagen vier Achten unabhängig von der fünften Karte. Liegt der gesamte Vierling auf dem Hold’em-Board, kann die verbleibende fünfte Karte den Sieger bestimmen.
4Full House
K♠K♥K♦2♠2♥
Drei Karten desselben Werts zusammen mit einem Paar eines anderen Werts. Verglichen wird zuerst der Drilling. Drei Könige mit zwei Zweien schlagen drei Damen mit zwei Assen. Ein höheres Paar kann einen niedrigeren Drilling deshalb nicht ausgleichen.
5Flush
A♠J♠8♠5♠2♠
Fünf Karten derselben Farbe, die keine Straße bilden. Vergleichen Sie die höchste Karte, danach die zweithöchste und so weiter bis zum ersten Unterschied. Zwei Flushes mit einem Ass sind nicht automatisch gleich stark: Die anderen vier Kartenwerte können den Ausschlag geben.
6Straße
9♠8♥7♦6♣5♠
Fünf aufeinanderfolgende Kartenwerte, die nicht alle dieselbe Farbe haben. Bei zwei Straßen entscheidet nur das obere Ende. Neun-hoch schlägt Acht-hoch. Das Ass darf oberhalb des Königs oder unterhalb der Zwei stehen, aber nicht beide Enden einer Folge miteinander verbinden.
7Drilling
7♠7♥7♦K♣2♠
Drei Karten desselben Werts und zwei unterschiedliche Beikarten. Zuerst wird der Drilling verglichen, danach bei Bedarf die höhere und die niedrigere Beikarte. Set und Trips bezeichnen verschiedene Entstehungsweisen im Hold’em, nicht unterschiedliche Stufen innerhalb der Rangfolge.
8Zwei Paare
Q♠Q♥4♦4♣A♠
Zwei Karten eines Werts, zwei eines anderen Werts und eine fünfte Karte. Vergleichen Sie das höhere Paar, dann das niedrigere und schließlich die Beikarte. Könige und Zweien schlagen Damen und Buben, weil bereits das Königspaar vor dem Vergleich des zweiten Paars entscheidet.
9Ein Paar
J♠J♥9♦5♣2♠
Zwei gleichwertige Karten und drei unterschiedliche Beikarten. Ein Bubenpaar schlägt ein Zehnerpaar. Bei identischen Paaren werden die drei übrigen Karten absteigend verglichen. Eine sechste Karte außerhalb der besten Fünf-Karten-Hand darf keinen zusätzlichen Kicker liefern.
10High Card
A♠J♥9♦5♣2♠
Trifft keine höhere Kategorie zu, vergleichen Sie die höchste Karte und anschließend die übrigen Karten in absteigender Reihenfolge. Ass-hoch schlägt König-hoch, aber jedes Paar schlägt jede High-Card-Hand. Das Beispiel Ass–Bube–Neun–Fünf–Zwei ist weder eine Straße noch ein Flush.

Die besten fünf Karten zählen, nicht die schönste Starthand

Bei Texas Hold’em stehen am River zwei private Karten und fünf Gemeinschaftskarten zur Verfügung. Aus diesen sieben Karten wählen Sie die stärkste zulässige Fünf-Karten-Hand. Dafür können beide privaten Karten, nur eine oder gar keine verwendet werden. Ein hohes Startpaar behält keinen Sonderstatus, wenn die Gemeinschaftskarten dem Gegner eine bessere Kombination ermöglichen.

Gehen Sie systematisch vor: Bestimmen Sie zunächst die stärkste mögliche Kategorie, notieren Sie deren fünf Karten und wiederholen Sie den Vorgang für den Gegner. Sechs Karten derselben Farbe ergeben trotzdem nur einen Flush mit fünf Karten. Drei Paare sind ebenfalls keine eigene Kategorie. Verwenden Sie die beiden höchsten Paare und die beste verfügbare fünfte Karte.

Kicker an zwei vollständigen Hold’em-Beispielen verstehen

Das Board lautet K♣ 8♦ 4♠ 2♥ 9♣. Spieler A hält A♠ K♦, Spieler B dagegen Q♠ K♥. Beide haben ein Königspaar. Die fünf Werte von A lauten K–K–A–9–8, diejenigen von B K–K–Q–9–8. Das Ass schlägt die Dame, also gewinnt A diesen Vergleich. Neun und Acht stammen vom Board, gehören aber zu beiden fertigen Händen.

Auf dem Board A♣ A♦ K♠ K♥ 2♣ bildet ein Spieler mit Q♦ 3♠ die Hand A–A–K–K–Q. Ein Gegner mit J♦ 4♠ erhält A–A–K–K–J. Beide Paare sind gemeinsam, doch die Dame gewinnt als fünfte Karte. Drei und Vier werden nicht verglichen: Sie gehören nicht zu den ausgewählten besten fünf Karten.

Niedriges Ass, Gleichstand und das Spielen des Boards

A–2–3–4–5 ist die niedrigste Straße und wird als Fünf-hoch bewertet. 10–J–Q–K–A ist die höchste. Q–K–A–2–3 ist keine Straße, weil die Folge nicht um das Ass herumgeführt werden darf. Bei einem Flush zählt das Ass hoch. Die Ausnahme des niedrigen Asses betrifft Straßen und Straight Flushes.

Liegt A♣ K♦ Q♥ J♣ 10♠ auf dem Board, kann jeder verbliebene Hold’em-Spieler diese Straße bis zum Ass verwenden. Ein Spieler mit 5♥ 2♦ und ein Spieler mit 9♣ 8♥ besitzen dieselben besten fünf Karten. Keine private Karte bietet einen sechsten Vergleichswert. Sie teilen den Pot, für den sie berechtigt sind; ein eventuell unteilbarer Restchip richtet sich nach den gesonderten Spielregeln.

Kartenfarben entscheiden beim gewöhnlichen Hold’em-Showdown keinen Gleichstand. Das Pik-Ass ist nicht stärker als das Herz-Ass. Ein Verfahren zur Sitzverteilung kann zwar Farben verwenden, ändert aber nicht die Stärke gleichwertiger Pokerhände. Trennen Sie solche organisatorischen Regeln immer von der eigentlichen Bewertung einer Fünf-Karten-Hand.

Omaha: dieselbe High-Rangfolge, aber andere Kartenauswahl

Beim gewöhnlichen Omaha mit vier privaten Karten muss die fertige Hand genau zwei dieser privaten Karten und genau drei Gemeinschaftskarten verwenden. Sie können weder ausschließlich das Board spielen noch nur eine private Karte oder drei private Karten einsetzen. Wenden Sie diese Auswahlregel an, bevor Sie die stärkste Kategorie in der Tabelle suchen.

Liegen vier Herzkarten auf dem Board und haben Sie beim Omaha nur eine Herzkarte unter Ihren privaten Karten, können Sie keinen Herz-Flush bilden. Sie benötigen dafür zwei private Herzkarten. Auch eine sichtbare Straße auf dem Board gehört Ihnen nicht automatisch. Prüfen Sie, ob genau zwei private Karten zusammen mit drei Boardkarten die erforderliche Folge ergeben.

Eine kurze Prüfliste für den Showdown

Stellen Sie zuerst fest, welche Variante gespielt wird und ob High-Hände oder eine Low-Komponente verglichen werden. Wählen Sie genau fünf zulässige Karten aus. Vergleichen Sie die Kategorien vor den Kartenwerten und beachten Sie danach die passende Reihenfolge der Beikarten. Sind sämtliche fünf relevanten Werte gleich, darf kein zusätzlicher Vergleich erfunden werden: Es bleibt beim Gleichstand.

Die Rangfolge beantwortet, welche fertige Hand bei bekannten Karten stärker ist. Sie beweist nicht, dass ein Einsatz profitabel ist, und garantiert keinen Sieg mit einer guten Starthand. Erscheint eine Anzeige widersprüchlich, kontrollieren Sie die tatsächlichen Karten und die veröffentlichten Regeln dieser Variante. Vermuten Sie nicht ohne Prüfung, eine Farbe oder sechste Karte habe die Entscheidung getroffen.

Regelwerkstatt außerhalb einer Spielsitzung

Sechs Hände, fünf Karten

Sechs konstruierte Aufgaben zum Vergleichen aufgedeckter Hände. Die festen Beispiele stammen aus keiner echten Partie. Dafür brauchst du weder ein Konto noch einen Einsatz oder einen laufenden Tisch.

Wähle den Gewinner und dann die besten fünf Karten des genannten Spielers. Ein erneuter Druck auf eine Karte hebt ihre Auswahl auf. Prüfe beide Teile deiner Antwort oder öffne jederzeit die vollständige Erklärung.

Texas Hold’em

Wenn alle fünf Karten schon in der Mitte liegen

Kann jemand die Straße auf dem Board verbessern? Wähle das Ergebnis und stelle die Hand von A zusammen.

Hold’em: Nutze fünf der sieben verfügbaren Karten, darunter keine, eine oder zwei eigene Karten.

Wer gewinnt diesen Vergleich?
Wähle die besten fünf Karten für Spieler A

Gemeinschaftskarten

Spieler A · Eigene Karten

Spieler B · Eigene Karten

Gewählte Karten: 0 / 5 · Eigene: 0 · Gemeinsame: 0

Vollständige Erklärung

Die besten Hände sind gleich: Der Pot, auf den beide Anspruch haben, wird geteilt.

Spieler A

Straße bis zum Ass: A–K–Q–J–10

Spieler B

Straße bis zum Ass: A–K–Q–J–10

Die fünf Gemeinschaftskarten bilden bereits die höchstmögliche Straße. Weder die Neun und Acht von A noch die Fünf und Zwei von B ersetzen eine Boardkarte durch eine Verbesserung. Beide nutzen keine eigene Karte; das ist in Hold’em erlaubt.

Die besten Hände stimmen in Kategorie und höchstem Straßenwert überein: Ass. Die Neun von A darf nicht als sechste Karte zum Kicker werden. Der Pot wird unabhängig von den Kartenfarben geteilt; die Verteilung eines unteilbaren Chips behandelt diese Aufgabe nicht.

Texas Hold’em

Zwei Paare lassen nur einen Kicker zu

Beide Paare liegen gemeinsam auf dem Board. Welche fünfte Karte zählt und welche Karten muss A weglassen?

Hold’em: Nutze fünf der sieben verfügbaren Karten, darunter keine, eine oder zwei eigene Karten.

Wer gewinnt diesen Vergleich?
Wähle die besten fünf Karten für Spieler A

Gemeinschaftskarten

Spieler A · Eigene Karten

Spieler B · Eigene Karten

Gewählte Karten: 0 / 5 · Eigene: 0 · Gemeinsame: 0

Vollständige Erklärung

Spieler A gewinnt.

Spieler A

Zwei Paare: Asse und Könige mit Dame

Spieler B

Zwei Paare: Asse und Könige mit Bube

A behält beide Asse, beide Könige und die eigene Dame. B nimmt dieselben Paare und den eigenen Buben. Zuerst wird das höhere Paar verglichen, dann das niedrigere: Beides ist gleich. Die Dame schlägt anschließend den Buben als einzige fünfte Karte. A gewinnt.

Die gemeinsame Zwei wird bei beiden durch einen besseren Kicker ersetzt. Auch die Drei von A und die Vier von B gehören nicht zur besten Fünferhand. Vier gegen Drei zu vergleichen würde eine unzulässige sechste Entscheidungskarte einführen und kann das Ergebnis nicht umkehren.

Texas Hold’em

Beim Full House kommt der Drilling zuerst

A kann Könige mit Damen bilden, B Damen mit Königen. Welcher Teil entscheidet zuerst? Stelle die fünf Karten von A zusammen.

Hold’em: Nutze fünf der sieben verfügbaren Karten, darunter keine, eine oder zwei eigene Karten.

Wer gewinnt diesen Vergleich?
Wähle die besten fünf Karten für Spieler A

Gemeinschaftskarten

Spieler A · Eigene Karten

Spieler B · Eigene Karten

Gewählte Karten: 0 / 5 · Eigene: 0 · Gemeinsame: 0

Vollständige Erklärung

Spieler A gewinnt.

Spieler A

Full House: drei Könige und zwei Damen

Spieler B

Full House: drei Damen und zwei Könige

A verbindet den eigenen König mit den zwei gemeinsamen Königen und nimmt die beiden Damen des Boards hinzu. B verbindet die eigene Dame mit den zwei gemeinsamen Damen und ergänzt die beiden Boardkönige. Beide nutzen eine eigene und vier gemeinsame Karten, wie Hold’em es erlaubt.

Verglichen wird zuerst der Drilling, danach erst das Paar. Drei Könige schlagen drei Damen. A gewinnt deshalb trotz des höheren Königspaares bei B. Das eigene Ass von B und die gemeinsame Zwei verbessern keines der Full Houses und liefern keinen weiteren Kicker.

Texas Hold’em

Das Ass kann unter der Zwei stehen

A hat A–2–3–4–5; B kann 2–3–4–5–6 bilden. Welche Straße ist höher? Wähle die fünf Karten von B.

Hold’em: Nutze fünf der sieben verfügbaren Karten, darunter keine, eine oder zwei eigene Karten.

Wer gewinnt diesen Vergleich?
Wähle die besten fünf Karten für Spieler B

Gemeinschaftskarten

Spieler A · Eigene Karten

Spieler B · Eigene Karten

Gewählte Karten: 0 / 5 · Eigene: 0 · Gemeinsame: 0

Vollständige Erklärung

Spieler B gewinnt.

Spieler A

Straße bis zur Fünf: A–2–3–4–5

Spieler B

Straße bis zur Sechs: 2–3–4–5–6

A nutzt das eigene Ass und die eigene Fünf mit Zwei, Drei und Vier vom Board. In dieser Folge liegt das Ass unter der Zwei; die Straße wird als Fünf hoch gewertet. Ein enthaltenes Ass macht daraus keine Straße bis zum Ass.

B nimmt die eigenen Karten Fünf und Sechs mit denselben drei niedrigen Gemeinschaftskarten. Eine Straße bis zur Sechs schlägt die Straße bis zur Fünf. König und Neun werden weggelassen. Die Kartenfarben ändern diesen Vergleich nicht. B gewinnt.

Omaha · PLO · 4 eigene Karten

Vier gemeinsame Herzkarten reichen nicht

A hält das Herz-Ass, aber kein zweites Herz; B hält zwei Herzkarten. Wer hat einen zulässigen Flush? Wähle die beste Fünferhand von B.

Omaha: Nutze genau zwei eigene Karten und drei Gemeinschaftskarten. Wende diese Vorgabe vor dem Handvergleich an.

Wer gewinnt diesen Vergleich?
Wähle die besten fünf Karten für Spieler B

Gemeinschaftskarten

Spieler A · Eigene Karten

Spieler B · Eigene Karten

Gewählte Karten: 0 / 5 · Eigene: 0 · Gemeinsame: 0

Vollständige Erklärung

Spieler B gewinnt.

Spieler A

Ass hoch: A–K–Q–9–7; kein Flush

Spieler B

König-hoher Flush: K–Q–J–9–7 in Herz

A darf das einzige eigene Herz nicht mit vier Herzkarten des Boards kombinieren: Das wären eine eigene und vier gemeinsame Karten. Die beste zulässige Auswahl ist Herz-Ass und Pik-Dame mit Herz-König, Herz-Neun und Herz-Sieben: Ass hoch, ohne Paar und ohne Straße.

B nimmt Herz-Dame und Herz-Bube aus den eigenen Karten sowie Herz-König, Herz-Neun und Herz-Sieben vom Board. Dieser Flush nutzt genau zwei eigene und drei gemeinsame Karten. B gewinnt; das einzelne Herz-Ass verschafft A in Omaha keinen Flush bis zum Ass.

Omaha · PLO · 4 eigene Karten

Eine verlockende Straße nimmt zu viel vom Board

Der König von A scheint 9–10–J–Q–K zu ergänzen, würde aber vier Gemeinschaftskarten brauchen. Was ist zulässig? Stelle die fünf Gewinnkarten von B zusammen.

Omaha: Nutze genau zwei eigene Karten und drei Gemeinschaftskarten. Wende diese Vorgabe vor dem Handvergleich an.

Wer gewinnt diesen Vergleich?
Wähle die besten fünf Karten für Spieler B

Gemeinschaftskarten

Spieler A · Eigene Karten

Spieler B · Eigene Karten

Gewählte Karten: 0 / 5 · Eigene: 0 · Gemeinsame: 0

Vollständige Erklärung

Spieler B gewinnt.

Spieler A

Königspaar: K–K–Q–J–10

Spieler B

Straße bis zur Dame: 8–9–10–J–Q

A darf nicht einen König mit allen vier Boardkarten Neun, Zehn, Bube und Dame nutzen. Keine Auswahl aus zwei eigenen und drei gemeinsamen Karten ergibt für A eine Straße. Die beste zulässige Hand nimmt beide eigenen Könige sowie Dame, Bube und Zehn vom Board: ein Paar.

B nutzt die eigene Acht und Neun mit Zehn, Bube und Dame vom Board. Diese fünf aufeinanderfolgenden Werte erfüllen die Vorgabe zwei plus drei. Die Straße bis zur Dame schlägt das Paar von A. Die gemeinsame Neun und das eigene Ass von B bleiben ungenutzt.

Nur die klassische High-Rangfolge: Texas Hold’em und Omaha mit vier eigenen Karten. Hier geht es um den Handvergleich, nicht um Einsatzentscheidungen, Wahrscheinlichkeiten oder eine Methode zum Geldverdienen. Die Aufgaben lassen sich abseits des Spiels bearbeiten.

Regeln geprüft am 27. Oktober 2026

PokerStars Learn dient als sachliche Referenz für die Rangfolge und die zulässige Kartenauswahl. Die Aufgaben und Lösungen wurden für diesen Ratgeber konstruiert. Die Quellen sind keine Registrierungs- oder Affiliate-Links.

Häufige Fragen

Schlägt ein Flush eine Straße?

Ja, in der klassischen High-Rangfolge. Ein Flush aus fünf Karten schlägt eine gewöhnliche Straße, auch wenn diese bis zum Ass reicht. Ein Straight Flush gehört zur höheren kombinierten Kategorie.

Schlägt ein Drilling zwei Paare?

Ja. Drei Zweien schlagen zwei Paare aus Assen und Königen. Die Kategorie wird vor den einzelnen Kartenwerten verglichen.

Welches Full House gewinnt?

Vergleichen Sie zuerst den Drilling und erst danach gegebenenfalls das Paar. Drei Siebenen mit zwei Zweien schlagen drei Sechsen mit zwei Assen.

Darf ein Ass niedrig zählen?

Ja, in A–2–3–4–5, also einer Straße bis zur Fünf. Eine umlaufende Folge wie K–A–2–3–4 ist dagegen keine Straße.

Kann eine Kartenfarbe einen Gleichstand entscheiden?

Nein, nicht beim Vergleich gewöhnlicher High-Poker-Hände im Showdown. Stimmen Kategorie und alle fünf maßgeblichen Werte überein, wird der betreffende Pot geteilt.

Muss ich beide privaten Karten benutzen?

Bei Texas Hold’em sind null, eine oder zwei private Karten möglich. Beim gewöhnlichen Omaha sind genau zwei private Karten und genau drei Gemeinschaftskarten vorgeschrieben.

Regeln und Grenzen der Quellen

Rangfolge und Hold’em-Kartenauswahl wurden mit PokerStars Learn abgeglichen, die Omaha-Auswahlregel mit den offiziellen Spielbeschreibungen des Anbieters. Diese Verweise dienen als sachliche Quellen, nicht als Empfehlung oder Registrierungslink. Kartenbeispiele und Erklärungen wurden für diesen Leitfaden erstellt. Für Lowball, Short Deck, Side Pots und unteilbare Restchips gelten die konkreten Regeln der jeweiligen Partie.